Softcover-Bücher oder Magazine mit Klebebindung drucken: Worauf muss man achten?
Willst du ein Softcover-Buch, ein Magazin oder eine Broschüre drucken lassen? Dann ist die Klebebindung eine gute Wahl. Sie sorgt für einen stabilen, geraden Rücken und einen professionellen Look. Perfekt für Portfolios, Jahresberichte, kleine Magazine, Produktkataloge mit vielen Seiten oder Bücher.
Yentl
von PeterPrint
Yentl von PeterPrint
4 Minuten
Bei PeterPrint gibt es technisch gesehen keinen Unterschied zwischen einem Softcover-Buch und einem Magazin mit Klebebindung. Es handelt sich um dasselbe Produkt, nur die Bezeichnung ist eine andere. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, über die du nachdenken solltest, bevor du deine Druckdatei gestaltest und dann bestellst. Welches Papier passt zu deinem Design? Wie dick sollte der Innenteil sein? Und möchtest du den Umschlag zum Beispiel folienkaschieren lassen?
In diesem Blog zeigen wir dir die Möglichkeiten und erklären, worauf du bei der Gestaltung und Bestellung deines Softcover-Buchs achten solltest.
Was ist ein Softcover-Buch?
Ein Softcover-Buch besteht aus einem Innenteil und einem Umschlag. Die Seiten werden am Buchrücken verleimt und der Umschlag wird darum gefaltet. So entsteht ein Buch mit einem stabilen, geraden Rücken.
Wie breit der Buchrücken wird? Das hängt von der Seitenanzahl und dem gewählten Papier ab. Zum Glück musst du das nicht selbst ausrechnen: Bei der Bestellung berechnen wir die richtige Rückenbreite für dich.
Welches Papier solltest du wählen?
Für den Innenteil kannst du zwischen gestrichenem und ungestrichenem Papier wählen. Aber worin liegt eigentlich der Unterschied?
Gestrichenes Papier
Gestrichenes Papier ist glatt und lässt Farben, Illustrationen und Fotos schön klar und kräftig wirken. Ideal zum Beispiel für ein Fotobuch, ein Magazin oder eine Broschüre, bei denen Bilder im Mittelpunkt stehen.
Ungestrichenes Papier
Ungestrichenes Papier fühlt sich etwas natürlicher und weicher an. Es lässt sich angenehm lesen und häufig auch gut beschreiben. Dadurch eignet es sich zum Beispiel für ein Notizbuch, Hochzeitsheft oder eine Karte mit einer persönlichen Botschaft.
Und Fotos? Die funktionieren auf beiden Papiersorten! Auf gestrichenem Papier wirken sie etwas schärfer und farbintensiver, während sie auf ungestrichenem Papier eine weichere und ruhigere Ausstrahlung bekommen. Überlege dir also vor allem, welche Wirkung du mit deinem Druckprodukt erzielen möchtest.
Ungestrichenes Papier
Gestrichenes Papier
Welche Papierstärke ist geeignet?
Für den Innenteil empfehlen wir Papier mit einer Grammatur von maximal 170 Gramm. So bleibt das Buch flexibel genug, um sich gut aufschlagen zu lassen und bleibt auch bei der Nutzung schön. Entscheidest du dich für dickeres Papier? Dann werden die Seiten steifer, wodurch sich das Buch weniger leicht öffnen lässt und das Risiko für Beschädigungen steigt.
Du möchtest trotzdem ein stabiles Buch? Dann wähle einen etwas dickeren Umschlag. So fühlt sich dein Buch schön stabil an, während der Innenteil flexibel bleibt.
Wie gestaltest du den Umschlag?
Den Innenteil lieferst du als einzelne Seiten an. Der Umschlag besteht aus einer Datei mit Rückseite, Buchrücken und Vorderseite. Die Breite des Buchrückens hängt von der Seitenanzahl und dem gewählten Papier ab. Lade deshalb immer die passende Druckvorlage herunter, bevor du mit der Gestaltung beginnst. Darin siehst du genau, wie dein Umschlag aufgebaut ist und worauf du achten musst.
Du möchtest Text oder ein Logo auf dem Buchrücken platzieren? Prüfe dann vorher, ob der Rücken breit genug ist. So verhinderst du, dass dein Text am Ende winzig klein werden muss.
Kann ein Softcover-Buch flach aufgeschlagen werden?
Ein klebegebundenes Buch lässt sich nicht vollständig flach aufschlagen. Wichtige Texte, Logos oder andere Details solltest du lieber nicht zu nah an der Mitte platzieren.
Auch bei einem Foto oder einer Illustration, die über zwei Seiten läuft, kann ein Teil des Motivs im Bund weniger gut sichtbar sein. Berücksichtige das also bei der Gestaltung.
Mit oder ohne Folienkaschierung?
Eine Folienkaschierung schützt deinen Umschlag besser vor Flecken, Kratzern und Abnutzung. Praktisch also, wenn dein Buch häufig in die Hand genommen wird oder lange schön bleiben soll. Deshalb empfehlen wir für den Umschlag grundsätzlich eine Folienkaschierung.
Manchmal möchtest du aber gerade die pure, natürliche Optik des Papiers erhalten. Besonders bei ungestrichenem Papier kann ein Umschlag ohne Folienkaschierung auch sehr schön wirken. Die Entscheidung ist also vor allem eine Frage der Priorität: Möchtest du zusätzlichen Schutz oder soll die besondere Optik und Haptik des Papiers im Vordergrund stehen?
Bereit zum Bestellen?
Überprüfe bei der Bestellung noch einmal deine Papiersorte, Grammatur, den Buchrücken und die Veredelung des Umschlags. Anschließend kannst du ganz einfach den Preis berechnen und die passenden Druckdatenvorgaben herunterladen. Dann musst du nur noch deine Datei gestalten und hochladen – und schon kann dein Buch in den Druck. Kommst du nicht ganz weiter? Dann nimm einfach Kontakt mit uns auf. Wir helfen dir gerne!
Über den Autor
Yentl von PeterPrint
Yentl ist Marketingexpertin bei PeterPrint, wo sie das Team als Content-Managerin und Social-Media-Expertin unterstützt. Mit ihrem scharfen Blick sorgt sie dafür, dass die Inhalte auf der Website stimmen und stets aktuell bleiben. Ihr Lieblingspapier ist zweifellos Perlmuttpapier: stilvoll, funkelnd und mit dem gewissen Etwas.
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